Inwiefern kann man in einem Podcast weibliche Wut hörbar machen, enttabuisieren und neu bewerten?
Wütend. Weiblich.
Ein Podcast als Bühne für eine verdrängte Emotion
Podcast und Instagram Marketing
„Wütend. Weiblich.“ ist ein Podcast für Frauen, die wütend sind, Frauen, die gerne wütend werden wollen,
und für Frauen, die sich selbst nicht als wütende Frauen bezeichnen würden. Wut – eine Emotion, die
eigentlich jeder gleich fühlt, doch ihr Ausdruck ist geprägt von Rollenbildern.
Während männliche Wut
mit Stärke und Führungsfähigkeit assoziiert wird, gilt Wut bei Frauen als unweiblich, unattraktiv oder
sogar bedrohlich. Mädchen lernen früh, dass ihre Wut eine Belastung für andere ist. Sie lernen, sie zu
unterdrücken, zu verstecken oder in sozial akzeptablere Emotionen wie Trauer umzuwandeln. „Wütend.
Weiblich.“ macht diese Muster sichtbar und ermutigt Frauen, ihre Wut nicht als Makel, sondern als
Ausdruck von Selbstachtung und Gerechtigkeitssinn zu begreifen.
Begleitend zum Podcast entsteht ein
Instagram-Account, mit dem mehr Hörer*innen erreicht werden sollen und eine visuelle Ebene ergänzt wird.
Statistiken werden greifbarer, Interviewpartner*innen erhalten ein Gesicht, und wichtige Inhalte lassen
sich teilen, speichern und diskutieren. „Wütend. Weiblich.“ lädt dazu ein, weibliche Wut neu zu denken –
und macht sie spürbar.
Cast
Betreuer:innen:
Prof. Walter Mehl, Prof. Dr. Max Ackermann, Prof. Lucia Scharbatke