POLYMORPH

Wie wird die deutsche Polizei in den Medien dargestellt und wie beeinflusst das unsere Sicht und unseren Umgang mit der Polizei?

Copaganda – ein Magazin mit kritischem Blick auf die Darstellung der deutschen Polizei in den Medien

Magazin

Warum ist die Polizei so beliebt? Egal ob in der Fiktion oder in der Pressearbeit: Publizist:innen, Künstler:innen, Autor:innen, Verlage, Medienhäuser und die Polizei selbst tragen einen sehr großen Teil dazu bei, wie wir die Polizei und ihre Arbeit wahrnehmen. Jede Art von Darstellung hat eine bestimmte Wertung und ist selten Objektiv. Auch die Darstellung der Polizei ist selten Wertfrei. Bei einer unreflektierten Abbildung spricht man von Copaganda.

Copaganda, die: Kofferwort aus den englischen Wörtern Cop (Polizist*in) und Propaganda (manipulierende Darstellung). Der Begriff beschreibt die unkritische Abbildung der Sicherheitsbehörden durch die Polizei selbst (PR der Polizei und Presse) als auch fiktionale Darstellungen in Kunst und Kultur (Filme, Serien, etc.).

Es gibt immer mehr Widerstand gegen unkritische Abbildung und Fehlinformationen der Polizei. Jedoch ist wahrscheinlich den wenigsten bewusst, wie tiefgreifend das Problem ist. Während der Arbeit an diesem Magazin, habe ich erst gemerkt, wie unkritisch die Polizei gesehen wird und wie stark diese Sicht in unseren Köpfen verwurzelt ist. In den meisten Medien wird Polizeigewalt wenig bis selten dargestellt und die Struktur „Polizeiapparat“ an sich wird nicht kritisiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Pressearbeit oder fiktive Darstellung der Polizei handelt. Mir liegt es am Herzen, dass anders mit diesem Thema umgegangen wird. Deshalb ist dieses Magazin entstanden. Artikel mit Erklärungen über Medien, Presse und Fiktion, sollen darstellen, an welchem Punkt wir sind und was uns beeinflusst. Es soll aufklären, erklären und im besten Fall verändern.

Grafik Design, Illustration Verbale Kommunikation

Betreuer:innen:
Prof. Markus Lange, Prof. Sybille Schenker, Prof. Max Ackermann