Welche gestalterischen Merkmale machen industrielle Alltagsgegenstände ikonisch und wie lässt sich ihre Wiedererkennbarkeit visualisieren?
Industrielle Ikonen - Analyse alltäglicher Gebrauchsobjekte
Magazin
„Industrielle Ikonen“ untersucht fünf Alltagsobjekte – vom Feuerzeug bis zum klassischen Monoblock – auf ihre Ikonität. Ziel ist herauszufinden, was einen Gegenstand wirklich ausmacht: Welche Merkmale müssen bleiben, damit er sofort erkannt wird, und was kann sich verändern, ohne dass die Identität verloren geht?
Viele dieser Objekte benutzen wir ganz selbstverständlich, ohne über Aufbau oder Design nachzudenken. Wir bedienen sie intuitiv, weil ihre Gestaltung über lange Zeit gleich bleibt und sich im Alltag ständig wiederholt. So wirkt das Design wie eine Bedienungsanleitung ohne Text: Form, Proportion und die Anordnung der Teile zeigen, wo man hingreift, wo man drückt und was man erwartet.
Analysiert werden die Objekte mit verschiedenen Methoden – von Proportionstests bis zur Reduktion –, um den ikonischen Kern herauszulösen. Umgesetzt wurde das über 3D-Visualisierungen in Blender; die Ergebnisse wurden anschließend als Magazin zusammengeführt und so aufbereitet, dass die prägenden Kernelemente klar sichtbar werden.
Grafikdesign, CGI
Betreuer:innen:
Prof. Casasola Merkle, Prof. Markus Lange, Prof. Dr. Schaden