POLYMORPH

Wie lässt sich Resonanz visuell-interaktiv erfahrbar machen?

latent landscapes - a journey through neural generative spaces

immersive Animation

„Latent Landscapes“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Resonanz – verstanden als lebendige, wechselseitige Weltbeziehung – in einer zunehmend von digitalen Technologien geprägten Welt – durch immersive Installationen ästhetisch erfahrbar gemacht werden kann. Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz im Spannungsfeld von Kontrolle und Unverfügbarkeit?

Der Titel verweist auf die verborgenen, mehrdimensionalen Räume neuronaler Netzwerke – latente Räume, in denen Bilder noch nicht Form sind, sondern Möglichkeit. Latent Landscapes – A Journey Through Neural Generative Spaces: Der Gestaltungsprozess wird zur Reise durch solche Zwischenräume, zwischen Text und Bild, zwischen 2D und 3D, zwischen menschlicher Interaktion und maschineller Interpretation.

Ausgehend von Rosas Resonanztheorie und medienästhetischen Überlegungen werden experimentelle Workflows mit generativen KI-Modellen entwickelt. Der praktische Teil mündet in zwei räumliche Installationen: Neural Garden, eine erste audiovisuelle Umsetzung und eine interaktive Weiterentwicklung.

Latent Landscapes versteht sich nicht als abgeschlossenes Ergebnis, sondern als Protokoll eines Gestaltungsprozesses – ein Versuch, Resonanz nicht nur zu beschreiben, sondern zu gestalten. Die Arbeit dokumentiert Suchbewegungen, Umwege und Entdeckungen im Umgang mit sich schnell wandelnden KI-Werkzeugen. Auch die Dokumentation folgt diesem Prinzip: Als Prozessbuch wächst sie im Verlauf der Arbeit, ohne Geschriebenes zu überschreiben – Layout, Schriften und Bildanordnungen entwickeln sich weiter, während die Schichten des Arbeitsprozesses sichtbar bleiben.

CGI, Grafikdesign

Betreuer:innen:
Prof. Moritz Schwind, Prof. Claudia Rohrmoser