Wie fühlt es sich an die Welt intensiver wahrzunehmen?
Zwischenzeilen
Illustriertes Buch zum Thema Hochsensibilität
„Zwischenzeilen“ untersucht, wie fein wahrnehmende Menschen ihren Alltag erleben und welche inneren Verarbeitungsprozesse dabei eine Rolle spielen. Hochsensibilität wird dabei nicht als feste Schublade verstanden, sondern als ein Spektrum an Wahrnehmungsintensität, das sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich zeigt. Ziel ist es, ein differenziertes und entstigmatisiertes Verständnis dieses Wesenszuges zu vermitteln. Im Zentrum steht ein gestaltetes Buch, das Leser*innen durch verschiedene Facetten der Sensibilität führt: von der Aufnahme äußerer Reize bis zur tieferen emotionalen Verarbeitung. Wissenschaftliche Grundlagen verbinden sich darin mit persönlichen Erfahrungsberichten, Illustrationen und alltagsnahen Erklärungen. Die Inhalte zeigen, wie sensibel wahrnehmende Menschen auf Zwischentöne reagieren: auf Atmosphären, Stimmungen und feine Signale, die sonst leicht übersehen werden. Gleichzeitig erklärt das Buch, wie Überreizung entsteht und welche Rolle Faktoren wie Schlaf, Stress, Routinen und soziale Dynamiken dabei spielen. Die Gestaltung unterstützt diesen Ansatz durch eine klare, zurückhaltende Typografie und bildhafte Elemente, die Wahrnehmung, Reizverarbeitung und innere Balance visuell erfahrbar machen. Das Buch lädt dazu ein, innezuhalten, sich wiederzufinden und die eigene Sensibilität nicht als Belastung zu betrachten, sondern als eine Form von Tiefe. So entsteht eine Arbeit, die Wissen vermittelt und zugleich Orientierung für Menschen gibt, die ihre feine Wahrnehmung besser verstehen möchten.
Illustration, Typografie
Betreuer:innen:
Prof. Schenker, Prof. Vetter