Wie wird Weiblichkeit durch die Mise en Scène konstruiert?
bows and flowers
Inszenierte Fotografie
`bows and flowers` untersucht die Darstellung von Weiblichkeit im postsowjetischen Raum der 1990er und frühen 2000er Jahre. Im Zentrum steht die Frage, wie gesellschaftlich geprägte Vorstellungen von Weiblichkeit durch ‘Mise en Scène’ sichtbar werden können. Der Begriff ‘Mise en Scène’ stammt ursprünglich aus dem Theater und wurde im Film übernommen. Er umfasst alles, was auf der Szene für das Bild arrangiert wird. Die Arbeit nutzt fotografische Inszenierung sowohl als ästhetisches Stilmittel als auch als Methode der Analyse.
Wir bewegen uns irgendwo zwischen Nostalgie und einem kritsch-feministischen Blickwinkel.
Die Nostalgie wird dabei zum verbindenden Faden: Sie öffnet einen Raum, in dem Erinnerung, Beobachtung und Inszenierung ineinandergreifen. Aus diesem persönlichen Zugang entsteht ein kritischer feministischer Blick, der die feinen Unterschiede zwischen Zeiten, Kulturen und weiblichen Lebensrealitäten sichtbar macht und ihre Vielschichtigkeit in der Gegenwart neu verortet.
Fotografie
Betreuer:innen:
Prof. Oliver Kussinger, Prof. Dr. Christoph Schaden